7. Bauernolympiade 2004

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„ein tierisches Vergnügen“

Die 7. Kirchhellener Bauernolympiade wurde Pfingsten 2004 erstmalig von dem eigens hierfür gegründeten Olympiakomitee organisiert. Lediglich acht aus den Reihen der Alten Herren hatten ihren Abgang noch etwas hinausgeschoben, um ihre Erfahrungen mit der Vorbereitung und Durchführung von Bauernolympiaden an die inzwischen 20 jungen Mitglieder des Olympiakomitees weiterzugeben. Die übrigen Alten Herren waren allerdings auch nicht untätig. Sie übernahmen an den beiden Veranstaltungstagen die Grillstationen und versorgten mit saftigen Steaks und herzhaften Würstchen die vielen hungrigen Mäuler.

Die Olympiade stand diesmal unter dem Motto „7. Kirchhellener Bauernolympiade – ein tierisches Vergnügen“. Damit sollte zum einen zum Ausdruck kommen, dass die Organisatoren den Teilnehmern und Besuchern jede Menge Spaß bereiten wollten, was ihnen auch trefflich gelang. Zum anderen sollte der Bezug zum Bauernhof hergestellt werden. Tiere aller Art standen deshalb im Mittelpunkt der Bauernolympiade.

Alle teilnehmenden Gruppen war aufgegeben worden beim Marsch zum Olympiahof am Pfingstsamstag nach dem Kirchenbesuch ein Tier mitzuführen, egal, ob lebendig, ausgestopft, aufgemalt oder als Tier verkleidet. So gab es für die vielen Zuschauer am Wegesrand Sackratten, chinesische Drachen, verschiedenartige Raupen, ein trojanisches Pferd, hüpfende Frösche, Maikäfer und anders Getier zu bestaunen.

Nach dem Entzünden des Olympischen Feuers durch Pfarrer Bischof am Pfingstsonntag zogen dann sieben ländlich-humorvolle Wettbewerbe fast 15 000 Zuschauer in ihren Bann. So wurden die Aktiven (32 Damenclubs und 51 Herrenteams) bei dem Spiel „Auf die Bäume ihr Affen“ zum Bananenpflücken geschickt. Mit der „Raupe Nimmersatt“ mussten sich die Teams möglichst schnell durch einen Parcours mit Hindernissen fressen. Im „Cafe Südpol“ sorgten Pinguine für gute Laune. Um Fische fangen ging es bei „Findet Nemo“. Bei weiteren Spielen konnten blinde Pferde, eierlegende Hennen und langhalsige Giraffen bewundert werden.

Bei den Damen gelang es „den Scheißviechern“ am besten den tierischen Parcours zu bewältigen. Ihnen folgten „die kleinen Luder“ an zweiter Stelle. Der dritte Platz ging an „die Kriminellen Gummibärchen (KGB)“. Die Herrenwertung wurde von „De Öhms“ gewonnen. Die Gruppe „Vollgas Sofort“ kam auf den zweiten Platz. Dritter wurden „die Heidemoscher“.

Beim Olympiaball am Abend spielten die „Rossinys“ zu einem stimmungsvollen Ende des Olympiatages auf.