4. Bauernolympiade 1995

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im römisch-germanisch-gallischen Stil

Nachdem nun der Drei-Jahres-Rhythmus eingeführt war, ging es Pfingsten 1995 zum vierten Mal über den olympischen Parcours. Die 4. Kirchhellener Bauernolympiade wurde nach römisch-germanisch-gallischer Art abgehalten. Das Motto wurde ein Jahr vorher bei einem Ausflug der Alten Herren nach Xanten geboren, wo wir uns im Archäologischen Park inspirieren ließen. Den Teilnehmern der Olympiade - inzwischen waren es 18 Damen- und 36 Herrenteams - war zur Auflage gemacht worden, sich entsprechend dem Thema zu verkleiden.

So versammelte sich eine bunte Schar von ca. 600 Aktiven zunächst zur Messfeier in St. Johannes und anschließend auf dem Johann-Breuker-Platz zum Abmarsch zum Olympiahof Steinmann. Da fuhren Streitwagen an den zahlreichen Schaulustigen vorbei. Griechische Göttinnen flirteten mit Kelten. Auch keulenschwingende Goten, trinkfeste Barbaren und Römer, die Süßigkeiten mit Hilfe einer Steinschleuder unter das Volk schleuderten, waren dabei. Ein bunter Abend mit lustigen Darbietungen einiger teilnehmender Clubs bildete dort den Auftakt des olympischen Spektakels.

Am nächsten Morgen hatten alle Aktiven Gelegenheit, sich bei einem rustikalen Frühstück für den anstrengenden Tag zu stärken. Theo Dehling und Norbert Janinhoff hatten einen Met-Brunnen vorbereitet, an dem stilecht aus Kuhhörnern mit einem kräftigen Schluck Zaubertrank die letzte Verkrampfung gelöst werden konnte.

Beim römischen Wagenrennen, beim Kampf um Kleinbonum, beim Lanzenreiten, beim Hinkelsteinexpress und bei der schwankenden Reise mit einer Galeere wurden die Sieger ermittelt.

diese hießen bei den Damen:

  • 1. Die kecken Küken
  • 2. Die kriminellen Gummibärchen (KGB)
  • 3. Die schnatternden Gänse

bei den Herren lautete die Reihenfolge an der Spitze:

    • 1. Die Landeier
    • 2. Die lustigen Lümmel
    • 3. Die flotten Jungs

Rund 17 000 Zuschauer ließen sich diesmal das bunte Treiben nicht entgehen, das abends mit dem Olympiaball seinen Abschluss fand.

Auch diese Olympiade warf einen Überschuss ab, den sich die Alten Herren nicht einfach in die Tasche stecken wollten. So lud man erneut 18 Kinder des Friedensdorfes in Oberhausen nach Kirchhellen ein, die einen vergnüglichen Nachmittag auf dem Hof Kuhlmann/Steinmann verlebten und sich vor der Heimreise noch über eine Geldspende und einen Korb voller Süßigkeiten für die im Friedensdorf Zurückgebliebenen freuen konnten.