9. Bauernolympiade 2010

c plakat_2010Märchenhaftes Kirchhellen

Es war einmal am nordwestlichen Rande des Ruhrgebiets. Dort begab es sich um die Pfingstzeit des Jahres 2010, das sich einzelne Stämme des verzauberten Königreichs Kirchhellen versammelten, um zu klären, welcher Stamm denn der beste unter Ihnen sei. Es sollte ein großes Fest werden, in dem der gemeinsame Wettkampf auf friedliche Weise von statten gehen sollte. Ausgerichtet wurde der Wettkampf daher von einer vom Volk unabhängigen Kaste, dem Bauernolympiaden-Komitee-Kirchhellen.

Am Abend des 22. Mai trafen sich daher die Jungbauern, de Korkenzieher, de dörper Landperls, die sieben Sünden, die Schweinepriester, die Sahneschnitten, der KGB, das LiebesRegiment und wie sie alle heißen. Alle samt sind es mutige und feierfreudige Stämme die sich zur 9. Kirchhellener Bauernolympiade eingetroffen hatten. Bevor jedoch eine Entscheidung getroffen werden sollte, wurde zuerst gemeinsam Messe gehalten um den Herrn Gott Dank zu sagen und um Schutz während der Wettkämpfe zu bitten. Nach der gemeinsamen Messe begaben sich die Wettkämpfer in einem großen Umzug zur Wettkampfstätte, dem Olympiahof Steinmann. Angeführt von dem Bauernolympiaden-Komitee-Kirchhellen zogen die gestiefelten Kater vom Stamme der Killertomaten, die Rotkäppchen der flotten Puppen mit ihrem Wolf, die Zwerge von Vollgas sofort und die vielen anderen Stämme los. Aladin und seine sieben Cluub Freunde flogen mit Ihrem Teppich, die Hellspins um Prinz Charming ließen Ihren Hausdrachen frei laufen, Frau Holle begleitet von ihren Gold- und Pechmariechen erfreuten sich am schönen Wetter und alle zusammen trafen sich zwischendurch im Wirtshaus „Raifeisengrill“ bei den Wirtsleuten Jupp und Marlen auf einen gemeinsamen Plausch um die Neuigkeiten aus dem Reich auszutauschen. Der Umzug wurde von einer Heerschar Bürgern des Reiches Kirchhellen begleitet, die ihre Heldinnen und Helden in Ihren traditionellen Gewändern bewundern wollten.

Den Bürgern bot sich bei strahlendem Sonnenschein ein Anblick, wie sie Ihn schon lange nicht mehr gesehen hatten.

ohne Rücksicht auf VerlusteDer Umzug endete auf dem Olympiahof Steinmann, wo sie durch den Vorsitzenden des Olympia-Komitees, Otti dem Weisen begrüßt wurden. An die Begrüßung durch den Otti dem Weisen schloss sich ein rauschendes Fest an, auf dem die Wettkämpfer gemeinsam auf den nächsten Tag anstießen und sich vorbereiteten.

Als der Morgen graute und die Nacht dem Tage wich, trafen sich alle zu einem gemeinsamen Mahl. Diejenigen unter den Wettkämpfer, die vor Aufregung kein Auge zu machen konnten und daher die Nacht zum Tage gemacht hatten und diejenigen die sich noch einmal ausschlafen wollten, saßen zusammen in trauter Gemeinschaft, wussten sie doch alle, was an diesem Tage noch alles auf Sie zukommen sollte.

Um 11.30 Uhr sammelten sich die Stämme des Königreichs um gemeinsam zur Wettkampfstätte zu ziehen. Punkt 12 Uhr wurden die Spiele, durch die Dorfvorsteherin Margot Hülskemper und Otti dem Weisen, mit der Entzündung des Olympischenfeuers, eröffnet. Es war soweit, ab jetzt kannten die Stämme für die nächsten sechs Stunden keine Freundschaft mehr untereinander. Zwar wurde gemeinsam, aber doch gegeneinander gekämpft. In sieben Disziplinen mussten sich die Wettkämpfer beweisen. Getreu der Welt, in der sie lebten, hatten sie märchenhafte Abenteuer zu überstehen. Es galt die goldene Gans heil an ihr Ziel zu bringen, Rapunzel zu retten und vieles mehr zu erleben. Dabei wurden sie steht’s von den Bürgern des Reiches laut stark unterstützt.

Kampf auf Zeit!Viele der Kämpfer gaben alles für ihren Stamm. Nichts konnte die Stämme in Ihrem Wettkampf, den Besten unterein Teil der Killertomaten sich zu finden, aufhalten. Ob von Wasser durchtränkt, im Schlamm gebadet, in luftiger Höhe oder bei kniffligen Rätseln, sie stellten sich alle ihrer Aufgabe und zum Glück nur wenige mussten sich am Ende des Tages den Strapazen geschlagen geben. Mit dazu bei trug natürlich der nimmer müde Fluss goldenen Gerstensafts an dem sich die Wettkämpfer erfrischten oder die gemeinen Zaubertränke die so manch ein Stamm sich zu Recht gebraut hatte und unter großen Getöse zu sich nahm. Zwar bekamen diese Wässerchen nicht immer jedem der Teilnehmer, doch konnten auch diese schnell wieder beruhigt werden, so dass der Tag trotz der schweren Wettkämpfer miteinander friedlich verlief. Es wollte halt jeder der Stamm der Beste sein, doch am Ende konnte es nur einen geben, sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Stämmen.

gute Stimmung Es gewannen bei den weiblichen Stämmen des Königreichs die Kämpferinnen des Stammes Bibamus. Unter den männlichen Stämmen des Königreichs setzten sich die Heidemoscher an Spitze.

Am Ende des schweren Wettkampftages wurde zu Ehren der Gewinner noch einmal gemeinsam gefeiert. Waren am Vorabend noch die Wettkämpfer unter sich, so durfte an diesem Abend auch das Volk seinen Helden zu jubeln. Die Feier sollte bis in die Morgenstunden gehen und wenn sie nicht aufgehört haben zu feiern, dann feiern sie noch heute.

Ende des wunderbaren Märchens der 9. Bauernolympiade Kirchhellen